• Pressemitteilung zur Klimaneutralität bis 2035 in Gießen

    Jeder redet über die Klimaveränderungen und den daraus resultierenden Veränderungen, die jeden Einzelnen von uns treffen wird. Ob allerdings die von der Stadtverordnetenversammlung getroffene Entscheidung für ein klimaneutrales Gießen bis 2035 realisierbar ist, bleibt mehr als fraglich, so der FW-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Zippel.
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  • Berichtsantrag Gefahrenabwehrzentrum

    Der Magistrat der Stadt Gießen wird gebeten, im Bauausschuß, quartalsweise über den aktuellen Stand (Bauzustand und insbesondere Kostenentwicklung der Baumaßnahme) zu berichten. Wie bereits jetzt schon zu vernehmen war gab es in verschiedenen Bereichen Kostensteigerungen. Über diese und über die eventuell anfallenden weiteren Kostensteigerungen und über den Baufortschritt sollte das Parlament auf dem Laufenden gehalten werden.
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Pressemitteilung zur Klimaneutralität bis 2035 in Gießen

Jeder redet über die Klimaveränderungen und den daraus resultierenden Veränderungen, die jeden Einzelnen von uns treffen wird. Ob allerdings die von der Stadtverordnetenversammlung getroffene Entscheidung für ein klimaneutrales Gießen bis 2035 realisierbar ist, bleibt mehr als fraglich, so der FW-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Zippel. Auch die Forderungen des Vereins „Lebenswertes Gießen“ gehen dabei nämlich von falschen Voraussetzungen aus.

Nach Auffassung der Freien Wähler könne es nicht nur allein mit mehr Radwegen und einer Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu einer Senkung der Treibhausgase kommen. Entscheidend sei auch die Verminderung der zahlreichen Staus auf den Gießener Straßen und dem Gießener Ring. Je zügiger der Verkehr fließe, umso weniger Treibhausgase würden erzeugt. Von daher sei die Kritik des Vereins „Lebenswertes Gießen“ an dem vierspurigen Ausbau der Konrad-Adenauer-Brücke kontraproduktiv!

„Durch die großflächige Ansiedlung von Gewerbe im Bereich des ehemaligen US-Depots, des Baus des Logistik-Centers der Otto-Group und der Schaffung weiterer Wohngebiete in dieser Fläche sowie auf dem ehemaligen Motorpool-Gelände  ist eine deutliche Erhöhung des Lkw- und Pkw-Verkehrs zu prognostizieren“, sagte Johannes Zippel. Er warnte ferner, dass unter dieser Verkehrsbelastung der Individualverkehr der Gießener Bürger leiden wird, denn mehr Fahrzeuge auf den Straßen ließen einen zügigen Verkehrsfluss nicht zu. Von daher sei die schnellstmögliche Umstellung der Motorisierung auf Hybrid-, Strom und Wasserstoffantriebe als Alternative zu den heutigen Verbrennungsmotore anzustreben. Dies aber sei Aufgabe der Bundespolitik und der Autoindustrie. Der Individualverkehr lasse sich vielleicht in den nächsten Jahren durch ein optimal vernetztes ÖPNV- Angebot reduzieren, so der FW-Kommunalpolitiker.  Aber selbst bei umweltfreundlichen Antrieben der Kraftfahrzeuge müsse mit einer Steigerung des Verkehrsaufkommens gerechnet werden. Dem müsse  die Stadt Gießen mit einer Verkehrsstrategie  Rechnung tragen. Tatsache sei, so Zippel weiter, dass Pkw`s und Transporter nur 15% zu den Treibhausgasen beitrügen. Dies sei zwar nach wie vor zu viel, dennoch gebe es daran nichts zu beschönigen. Aber den Individualverkehr allein ständig als Verursacher der Umweltbelastungen hinzustellen, sei schlichtweg falsch.

Johannes Zippel vertritt die Auffassung, die Reduzierung der Treibhausgase in Gießen könne über eine Realisierung anderer Betätigungsfelder erreicht werden.  „Allgemein mehr Grün und insbesondere eine drastische Erhöhung der Baumanpflanzungen und Aufforstung überall dort, wo es möglich ist“, lautet seine Forderung. Flankierend müssten entsprechende Maßnahmen zur Verminderung der Treibhausgase in den Haushalten, beim Wohnungsbau, bei Strom- und Heizungsverbrauch getroffen werden. Hier sei die Stadt Gießen mit ihren Unternehmen wie Wohnbau und Stadtwerke gefordert. Bis der von den Freien Wählern seit Jahren geforderte Verkehrsentwicklungsplan in Kraft treten könne, werden noch mindestens 3 Jahre vergehen. Es sei zu hoffen, dass dieser Plan den Verkehr in Gießen so regelt, dass eine Treibhausgasverminderung erreicht werden kann, erklärte Johannes Zippel abschließend.

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