• Pressemitteilung zum Verkehrsgutachten „Am Alten Flughafen III“

    Das gestern im Rahmen der Offenlegung des Bebauungsplanes „Am Alten Flughafen III“ vorgestellte Verkehrsgutachten wirft jede Menge Fragen auf! Es ist schon empörend, dass die Stadtverordneten und die betroffenen Ortsbeiräte Rödgen und Wieseck dieses Gutachten erst mit der Offenlegung zugesandt bekamen.
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Pressemitteilung zum Verkehrsgutachten „Am Alten Flughafen III“

Das gestern im Rahmen der Offenlegung des Bebauungsplanes „Am Alten Flughafen III“ vorgestellte Verkehrsgutachten wirft jede Menge Fragen auf! Es ist schon empörend, dass die Stadtverordneten und die betroffenen Ortsbeiräte Rödgen und Wieseck dieses Gutachten erst mit der Offenlegung zugesandt bekamen. Bei der Beratung über den Entwurf des Bebauungsplanes konnten so keine Fragen zum Gutachten gestellt werden. Warum wurde der Bebauungsplanentwurf so schnell parlamentarisch „übers Knie gebrochen“ wenn die wichtigste Beilage, nämlich das Verkehrsgutachten, erst jetzt nach über 9 Wochen vorgelegt wird? War dies vielleicht Absicht, fragen sich der FW-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Zippel und der FW-Fraktionsvorsitzende Heiner Geißler.

Es ist schlichtweg unglaublich, dass weder im Ausschuss für Planen und Bauen noch in den betroffenen Ortsbeiräten das Verkehrsgutachten vorgestellt wurde. Dies hat es so im parlamentarischen Bereich noch nicht gegeben. Allein bei der ersten Durchsicht des Gutachtens ergeben sich jede Menge Fragen die unbedingt sowohl vom Stadtplanungsamt wie auch von der T + T Verkehrsmanagement beantwortet werden müssten. Dabei ist bis jetzt noch nicht bekannt ob dies noch vorgesehen ist.

Insgesamt ergibt sich der Eindruck, dass das Verkehrsgutachten nicht den Dimensionen des Gesamtausbaus „Am Alten Flughafen“ gerecht wird! Es werden zwar neben dem geplanten Logistik-Center noch einige andere Vorhaben aufgeführt, aber weitere wichtige oder bereits bestehende Ansiedlungen wurden nicht berücksichtigt. So fehlen u.a. die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung oder die geplanten Vorhaben der Stadtwerke Gießen. Außerdem fallen die bereits in den Dimensionen zwar kleineren, aber bereits bestehenden Ansiedlungen bei der Berechnung des Verkehrsaufkommens unter den Tisch. Außerdem geht es auch um die notwendigen Bauarbeiten und die in weiten Bereichen vorgesehenen Erdaufschüttungen. Dazu wurde bisher nichts ausgesagt.

Unverständlich ist auch, dass nur unmittelbar im engeren Umkreis um das Gebiet „Am Alten Flughafen“ das Verkehrsaufkommen betrachtet wird. Wiederholt haben wir als Freie Wähler darauf aufmerksam gemacht, dass der Lkw- und Pkw-Verkehr auch großräumiger betrachtet werden muss. Die jetzt schon vorhandenen Lkw-Aufkommen über die B49 in das neue Gebiet wurde unserer Auffassung nach nicht korrekt dargestellt. Wenn im Gutachten beim Lieferverkehr für das Logistik-Center die Grünberger Straße (B49) und die K22 mit „0“ Verkehr gekennzeichnet wird verliert man den Glauben an ein realistisches Gutachten. Die Zu- und Abfahrten des Lieferverkehrs für den Logistiker bei Zufahrten über den Gießener Ring mit 45% zu berechnen, und die Auffahrten mit 55% - und dann auch noch über die Rödgener Straße und den Heyerweg auf den Gießener Ring, darüber kann man nur den Kopf schütteln.

Mit zusätzlich 5 neuen Verkehrsampeln und zwei Kreiseln wird sich der Verkehr aus und in Richtung Gießen zwar besser steuern lassen, aber die Verkehrsteilnehmer werden auch wesentlich mehr Zeit in die Innenstadt benötigen. Allein für die Grünberger Straße stadteinwärts wird mit einer Verkehrszunahme von 20% gerechnet.

Statt eines „kleinen Verkehrsgutachtens“ für das Gebiet „Am Alten Flughafen“ und ein weiteres für das ehemalige „Motorpool-Gelände“ wäre es besser gewesen, die Stadt hätte rechtzeitig einen umfassenden Verkehrsentwicklungsplan oder Generalverkehrsplan in Auftrag gegeben. So bleiben viele Fragen offen, und der überörtliche Verkehr wurde nicht in angemessener Weise berücksichtigt, oder sogar fahrlässig falsch interpretiert.

SPEZIALISTEN VOR ORT

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